Tantra Philosophie

Tantra-Massage und Tantra Philosophie

Pressetext in www.gofeminin.de
In den Genuss einer klassischen Massage sind sicherlich schon viele von uns gekommen. Neben ihrer medizinischen Wirksamkeit hilft sie uns neue Kräfte zu sammeln, während der Behandlung vollkommen abzuschalten und zu neuer Energie zu kommen. Die klassische Massage ist allerdings nicht die einzige, die es auf der Welt gibt. Vielmehr haben viele Kulturen und spirituellen Kreise ihre eigenen Massagetechniken entwickelt und wenden diese zur Heilung und zur Erreichung von Entspannung, Ausgeglichenheit und Sinnlichkeit an. Wem der Sinn einmal nach etwas ganz Besonderem steht, könnte auch einmal eine Tantra-Massage ausprobieren. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass man sich nicht davor scheut, auch an intimen Stellen von fremden Händen massiert zu werden. Natürlich kann man die Technik der Tantra-Massage aber auch selbst erlernen und somit das Leben im heimischen Schlafzimmer interessanter gestalten.

Die Tantra-Massage vereint viele Elemente, beispielsweise aus der Reflexzonenmassage oder dem Ayurveda, in sich. Natürlich spielt aber bei einer Tantra-Massage in erster Linie die Tantra-Lehre eine große Rolle. Die Tantra Philosophie stammt aus Indien und ist ca. 2000 Jahre alt. Die uns heute geläufige Version von Tantra wird auch häufig als Neo-Tantra bezeichnet. Hierbei ist der Gedanke zentral, dass Spiritualität und Sexualität miteinander verbunden werden sollten. Eine wichtige Rolle spielt hierbei die Meditation.

Tantra-Massagen sind erst wesentlich später entstanden und werden heutzutage in Tantra-Schulen und Tantra-Zentren gelehrt und angewendet. Organisationen dieser Art erheben nicht nur den Anspruch des puren Lustgewinnes, sondern charakterisieren ihre Behandlungen oftmals auch als eine Erweiterung der eigenen Sinneswelt. Mitunter wird der Tantra-Massage auch eine therapeutische Wirkung zugeschrieben. So sollen zum Beispiel Probleme in der Partnerschaft mithilfe von speziellen Tantra-Seminaren, bei denen verschiedenen Übungen durchgeführt werden, gelöst werden. Die Sexualität spielt hierbei allerdings stets eine große Rolle. In der Tantra-Lehre wird davon ausgegangen, dass in jedem Mann ein Funken des Gottes Shiva steckt. Auch jede Frau weist laut Tantra einen göttlichen Funken auf. Die Beziehung zwischen Mann und Frau und die Sexualität zwischen ihnen kann daher der Stellenwert einer Götterbegegnung zugeordnet werden.


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